Das sterben der Foren

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von DRaver, 22. November 2015.

  1. DRaver

    DRaver Moderator Lizenznehmer

    452
    216
    10. Juli 2015
    hehe, wie häufig wird das bei dir denn prozentual genutzt?
     
  2. otto

    otto AD Lizenznehmer

    2.736
    1.119
    7. Juli 2015
    Fachinformatiker i.A.
    Leipzig
    Hab dafür leider keine Statistik, oder kann man das irgendwo im XenForo sehen?

    Ich sag mal, ich nutze das selber in anderen Foren eigentlich auch, wenns angeboten wird. Der Faulheit wegen. Also werden das andere wohl auch so machen. :ka:
     
  3. Sperber

    Sperber Aktives Mitglied Lizenznehmer

    74
    40
    14. September 2015
    DRaver hats eigentlich zusammengefasst und die Nutzerflüsse in euren Analyste-Tools dürften das, wie bei mir auch, bestätigen. Inzwischen ist es ja nicht mehr nur die niederschwellige Zugangsmöglichkeit und die ständige Verfügbarkeit des am Mann mitgeführten Handys, die Foren aussterben lassen. Viel mehr - klingt saudoof, aber ich werd da täglich bestätigt - geht es in den SM "Fachgruppen"inzwischen weniger um guten Content und fachlich hochwertigen Diskurs, sondern um das "kurz mal was rausrotzen", aka einen Baum markieren. Das ist in Foren zum Glück noch etwas anders.

    Das Forensterben - also das tatsächliche Beenden und Verschwinden von Foren - hat aber natürlich auch einen ganz handfesten Grund, da sich die Betreiber das a) aus eigener Tasche und trotz AdSense und Konsorten nicht mehr dauerhaft leisten können, b) für den Aufwand keine Zeit oder keinen Nerv mehr haben und sich c) der Verkauf des Projekts nicht lohnt. Entweder, weil es keinen Käufer gibt oder ein potentieller Interessent Beträge anbietet, die nicht mal 3 Monate Werbeeinnahmen abdecken. Ich habe in der Art in den letzten 2 Jahren einfach zu viele Foren sterben und verschwinden gesehen und die mir heute fehlen, dass ich mich Anfang des Jahres entschlossen habe zu versuchen zukünftig solche Foren zu übernehmen und weiter zu betreiben. Ob ich jetzt statt 5 dann eben 10 Foren betreibe, macht in meiner Situation den Hasen nicht mehr fett, der bisherige Betreiber erhält für die nächsten 12 Monate sämtliche Werbeeinnahmen seines alten Forums, die User verlieren ihre Forenheimat nicht und es kümmert sich jemand, sozusagen als Vollzeitkraft, um die Betreuung. Das ist natürlich auch nicht ganz uneigennützig, da ich mit dem Hauptforum in hochgerechnet 24 Monaten womöglich vor dem gleichen Dilemma stehe und sich die Foren dann bestenfalls untereinander querfinanzieren können. - Es ist schon ziemlich traurig, dass man sich inzwischen solche Überlebenstrategien für seine Projekte zurecht legen muss. Aber ich sehe einfach nicht, dass sich die grundlegende Situation der Foren mittel- oder langfristig verbessern wird; das ist wie der Pillenknick und dessen Auswirkungen auf die Rentenkassen..

    Rosig ist anders.. :hmm5
     
    DRaver gefällt das.
  4. otto

    otto AD Lizenznehmer

    2.736
    1.119
    7. Juli 2015
    Fachinformatiker i.A.
    Leipzig
    Das trifft aber nicht alles auf alle zu. ;)
    Ich kann mir meine Foren noch leisten, und die bezahlen sich auch ohne Adsense Gedöns selbst und das seit Jahren und mit kleinem Puffer.

    Aber das ist doch der Lauf der Dinge, das sich Interessen auch mal ändern können. :) Nur trifft auch das nicht auf alle zu. ;)

    Das wäre mal zu diskutieren. Wenn mit "lohnen" gemeint ist, das ich all meine Arbeitsstunden die in so ein Projekt fließen bezahlt bekomme und noch nen "Gewinn" oben drauf - dann nein, dann lohnt es sich natürlich nicht. Aber für viele ist das eigene Forum Hobby und da reicht es schon, wenn es "nur" Zeit kostet - solange es dem Betreiber noch Spaß macht, was ja bekanntlich sehr individuell ist. :D ;)

    Kannst du mal Beispiele nennen?
    Also ich hab nur 3-4 Foren sterben sehen, und denen weine ich keine Träne nach. Da sind die Betreiber aber auch ein gutes Stück selbst mit Schuld gewesen. Denn nur weil es heute immer leichter wird ein eigenes Forum auf zu machen, heist das ja nicht das damit jeder der diese Hürde nimmt als Betreiber einer eigenen Seite/Forum/Plattform persönlich geeignet ist. Da überschätzen sich auch viele, und unterschätzen gleichzeitig den Aufwand ein Forum zu betreiben. Aber dafür können Foren ja nichts.

    Keine Ahnung wie du das schaffst, ich bin mit 2 Foren und Real Life voll ausgelastet. Ich schätze mal du bist in deinen Foren nicht selbst aktiv? Wenn dem so ist, das wäre für mich persönlich nicht das, was ich mir als Betreiber vorstellen oder gar wünschen würde. Ich möchte am Puls meiner Nutzer sein, möchte Zeitnah mitbekommen wo sie Wünsche haben oder wo es klemmt und möchte eigene Ideen einbringen können ohne mich vollends ins Fettnäpfchen zu setzen, weil am Nutzer vorbei geplant. Wie machst du das bei so vielen Foren? Gibts da nen Trick? :denk2:

    Da geb ich dir Recht. Es wird sich noch schneller als bisher die Spreu vom Weizen trennen, also Qualität gewinnen bzw. überleben und Mainstream untergehen. Es ist beileibe nicht leicht, sich mit einem Forum einen Namen zu machen - aber wenn man das geschafft hat, ist es um so schöner und Lohn für die vielen Stunden die man investiert hat.

    Ich wage mir zu behaupten, ich könnte, wenn ich wollte (oder müsste) - von meinen zwei Foren zumindest meine Grundsicherung finanzieren. Aber solange ich das nicht muss, möchte ich die Foren auch nicht dermaßen melken ... :)
     
  5. Sperber

    Sperber Aktives Mitglied Lizenznehmer

    74
    40
    14. September 2015
    Natürlich trifft das - Gott sei Dank! - nicht auf alle Foren zu. In der Regel sind das kleinere Nischenforen, die weniger als 150 aktive Mitglieder/Monat haben und sich tatsächlich auf Spezialgebiete ausgerichtet haben oder hatten. Springen da 5 oder 10 ab, weil sie eine neu gefundene Facebook-Gruppe bequemer finden, bedeutet das - auf Grund des damit einhergehenden Content- und Qualitätsverlusts - bereits einen empfindlichen Einschnitt für solch ein Forum. Mit seinem Domino-Effekt, denn den Verlust bemerken Besucher und Mitglieder - bewusst oder unterschwellig - natürlich ebenso und bedingt auch deren Rückgang des Engagements. Zum einen weil die Aufhänger fehlen, adäquate Mitdiskutanten und - last but not least - der persönliche Benefit der eigenen Beteiligung, sie also Informationen und Hinweise aus dem Forum ziehen und/oder interessante Persönlichkeiten kennenlernen können.

    Das trifft momentan wohl auf die meisten zu, die hier gerade mitdiskutieren. Allerdings machen wir das auch schon eine ganze Weile, verfügen über die Grundstrukturen, wie eigene Server, Forensoftware, Know-How in unterschiedlicher Ausprägung und mehrjährigen (wechselnden) Erfahrungswerten hinsichtlich Server- und Forenverwaltung und Community-Managements. Und vermutlich keiner von uns würde seine Foren heute noch betreiben, wenn das Bilanzergebnis über all die Zeit nicht mindestens 0 wäre.

    Das sind aber auch Voraussetzungen, die in kleineren Foren oft nicht gegeben sind. So einfach es geworden ist, einen Server zu mieten und ein Forum zu installieren, so blauäugig sind die Betreiber an die Sache herangegangen und haben dabei primär übersehen, dass ein Forum und ein Server nunmal kein Click&Play Programm ist. Spätestens wenn es dann die ersten Schwierigkeiten am Server oder an der Software gibt, Software-Aktualisierungen oder AddOns gekauft und bezahlt werden müssen, stellt sich bei vielen eine gewisse Ernüchterung ein. Gerade dann, wenn sich die Foren nicht selbst tragen. Hat man dann mangels Kenntnis oder Erfahrung u.U. schon erste rechtliche und kostspielige Konfrontationen, kann den Betreibern der Enthusiasmus recht schnell vergehen - mal ganz abgesehen davon, was einen das an Nerven kostet. Kommen dann Familie, Kinder oder berufliche Veränderungen hinzu, fehlt es den Betreibern zusätzlich zunehmend an Zeit und in vielen Fällen eben auch am Geld, weil das sinnvoller in Familie, Kinder und Lebensunterhalt gesteckt werden muss. Nicht jeder hat am Ende des Monats halt noch besonders viel über.

    Wie schnell sich so eine Situation ergibt, - Du kennst ja einen Teil meiner Geschichte - habe ich selbst erleben müssen und stecke immer noch mittendrin. Familie, Kind, Trennung, Unterhalt, zwei massive gesundheitliche Einschläge und daraus krankheitsbedingte Berufs- und Arbeitsunfähigkeit im erlernten und geliebten Beruf - das sind Einschnitte, die finanziell weit mehr als nur ein Loch reissen und man plötzlich die Kosten für Server und Foren mit spitzem Bleistift kalkulieren muss. Enthusiasmus hin oder her. Aber Du kennst das ja selbst. - Was ich damit sagen will ist, dass Forenbetreiber sehr schnell in eine Situation kommen können, in denen zwei der Voraussetzungen fast blitzartig wegbrechen können, nämlich Zeit und Geld. Hat man dann noch einen Nischenbereich besetzt, der proaktives Contentmanagement bedingt oder gar ein Trending Topic ist, sich damit zwangsläufig in die SM-Plattformen verabschieden wird und die Userbase ausblutet und ausbleibt..

    Von dem Gedanken kannst Du Dich wirklich verabschieden, die Zeiten sind vorbei. Meinen Forenvirus habe ich mir bei Mitarbeit und -aufbau von gulli.com zugezogen. Das ist auch das einzige Mal, dass ich einen lohnenden Verkauf eines solchen Projektes erlebt habe. Für die normativen Betreiber ein Goldregen. Allerdings bedeutete der auch den Beginn des Sterbens des ursächlichen Projekts und wurde danach durch den neuen Betreiber steil und entgegen den Userinteressen und dem bisherigen Charakter des Projekts kommerzialisiert. (http://gulliwars.com/gulli-wars-tm.pdf)

    Für mein Hauptforum erhalte ich immer wieder mal Angebote von durchaus auch finanzstarken Unternehmen. Allerdings bewegen die sich in Größenordnungen, die mit lächerlich recht treffend bezeichnet werden. Das deckt nicht mal 6 Monate Werbeeinnahmen und die Preise verfallen zusehends. Das höchste Angebot bewegte sich 2011 mal bei 25.000 EUR - allerdings war ich damals nicht bereit, das Projekt aus der Hand zu geben und einem (zugegeben: recht unsympathischen Unternehmen, dass daraus ein branchenweites Sprachrohr gemacht hätte) in den Rachen zu schmeissen. Ein Verkauf wäre damals wie heute nur in Betracht gekommen, wenn einerseits das finanzielle gestimmt hätte und andererseits das Projekt in seinen Wesenszügen erhalten geblieben wäre.

    Keine Frage. Solange es wirklich nur die eigene Zeit kostet und der Spass erhalten bleibt, erfüllt das Ganze ja seinen Selbstzweck.

    Beispiele gibts doch reihenweise. Foren auf deep-down-under.net (Tauchen, Zeitmangel & fehlendes KnowHow), dmsg.de (Multiple Sklerose, Aufwand & Diskussionskultur), commusic.de (Support-Forum, kritisierende Nutzer), Gaming-Foren wie bioware.com, diverse BF3 Foren etc. Am meisten schmerzen natürlich Foren, zu deren Mitgliedern man einen ganz persönlichen Bezug hatte (Bundeswehrkameradschaft), an ihnen mitgearbeitet hat o.ä.

    Schaffen ist da vermutlich nicht das Wort der Wahl. Allerdings bin ich auch von der Vorreiter-Rolle weitgehend zurückgetreten. Das bedeutet aber nicht, dass man keinen Draht mehr zu den Nutzern hat, sondern das sich die Foren weitgehend selbst verwalten und steuern. Das geht aber nur über die Vorarbeit der vergangenen Jahre und wie sich User mit einem Projekt identfizieren und dort wiederfinden. Das erhöht allerdings auch drastisch das Potential, tatsächlich unbemerkt an der Community vorbei zu agieren, wenn man dafür keine Antennen hat. Da muss ich Dir definitiv zustimmen. Das Gute an einer selbstverwaltenden Community ist es aber, dass einen die User dann recht schnell darauf hinweisen. Auch, weil der Kontakt einfach ebenerdig ist, ich weniger als irgendeine Art "Chef", sondern viel mehr als sich kümmernder Hausmeister auftrete und das versuche auch so zu kommunizieren. Ob das der goldene Mittelweg ist, mag ich nicht beurteilen oder beschreien. Der Idealfall ist es aber auch für mich sicherlich nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2017
  6. DRaver

    DRaver Moderator Lizenznehmer

    452
    216
    10. Juli 2015
    Eines muss man allerdings auch noch sagen. Facebook ist ebenfalls sowas von tot. Wer eine größere Seite von ein paar Tausend Followern hat, kann bei der angezeigten Reichweite der Beiträge wirklich nur noch weinen.
     
    Maestro2k5 gefällt das.
  7. Sperber

    Sperber Aktives Mitglied Lizenznehmer

    74
    40
    14. September 2015
    Soweit ich das beobachte, trifft das aber nur auf Pages zu, nicht auf Gruppen. Die haben eher ziemlich rasanten Zulauf und das ist die Krux. Eigentlich aber auch kein WUnder - passt zur gesellschaftliche Entwicklung: bitte alles einfach, für die Hosentasche, to go. Und ja keine schwere Kost.
     
  8. au lait

    au lait Administrator Lizenznehmer

    1.916
    956
    7. Juli 2015
    Singen
    Dies ist das Problem - oder auch die Ursache - egal. Aber es stimmt.
    FB kann nur mit Masse aufwarten nicht aber mit Klasse/Qualität (es sei es geht um Fake-News (ach das Niveau ist ja sooo niedrig bei FB)) und auch das Suchen, sowohl nach einer Gruppe als auch in dieser, gestaltet sich genauso oberflächlich und wird Google und vernünftigen Content nie ersetzen. Aber das werden die User schon merken, wenn sie eines Tages Hilfe brauchen und googlen und nichts mehr finden.
     
  9. Terror

    Terror ist öfters hier Lizenznehmer

    385
    363
    10. Oktober 2015
    vor facebook habe ich keine angst. was mir viel mehr auf den sack geht sind die unmengen an grottenschlechten blogs.

    seit dem erscheinen von wordpress geht das niveau des www immer mehr in den keller...
     
  10. DRaver

    DRaver Moderator Lizenznehmer

    452
    216
    10. Juli 2015
    Ich rede hier von Reichweite. Beispiel, ich poste ein Foto und wie vielen Mitgliedern wird es auch wirklich angezeigt. Ich habe z.B. eine Seite mit über 4000 Followern. Ändere ich da das Bannerbild sehen das 15 Leute.
    Mach ich eine Eventeinladung so sehen das kaum 100 Leute.

    Bester Vergleich ist mit Instagram. Foto auf FB Seite bei 4000 Followern 3 Likes. Gleiches Bild bei Instagram bei 500 Followewrn: 100 Likes
    Das hat alles mit dem Edgerank bei FB zu tun.

    Kurz gesagt ist es relativ wurscht ob du 500 Follower auf einer FB Seite hast oder 5000. Das ist zwar wohl nicht im Sinne des Erfinders aber sicher im Sinne der Werbevermarktung.
    Ob das auch auf Gruppen zutrifft, kann ich leider nicht ganz sicher beantworten.
     
    otto gefällt das.
  11. Sperber

    Sperber Aktives Mitglied Lizenznehmer

    74
    40
    14. September 2015
    Ich hatte Dich schon richtig verstanden, DRaver, und die Unterschiede zwischen Pages und Gruppen sind exorbitant. Wenn Du eine Gruppe nebenher betreibst, verwende einfach mal bit.ly Links o.ä. und schau Dir die Abrufstatistiken an. Das snd völlig andere Zahlen. So ganz geschnallt, warum das so unterschiedlich ist, habe ich noch ncht ganz. Aber die Vermutung liegt nahe, dass Pages als per se statisches Gebilde (im Sinne eines einseitigen Informationskanals des Betreibers) betrachtet und Gruppen dahingegen als eigentliche Interaktionsplattformen begriffen und so auch genutzt werden. Entsprechend empfänglicher sind diese dort für Neuigkeiten und haben eine entsprechend größere Reichweite (bei mir ca. das 15-fache.).

    Damit steht man aber prompt wieder vor dem Dilemma, sich - mit einer Verlagerung der Diskussionen in die fb-Gruppe - den eigentlichen Traffic aus dem eigenen Forum zu klauen. Da in den Gruppen neben registrierten Forenmitgliedern eben auch eine ganze Reihe nicht-Mitglieder sind, führen die die Diskussionen in der Gruppe statt im Forum - und die Mitglieder, die zu faul sind sich im Forum einzuloggen oder die Bequemlichkeit des Handypostens vorziehen, tun es ihnen dann gleich. Aus genau dem Grund habe ich die Gruppen nach und nach wieder abgeschafft, weil das ziemlich schnell bedenkliche Ausmasse für die Foren genommen hatte.

    Das, was Du an Reichweiten-Beispielen angeführt hast, muss man aber auch in Korrelation zu den dortigen Nutzern setzen. Berücksichtigt man das Nutzerprofil auf den jweiligen Plattformen, wird recht schnell klar, warum sich die Interaktionsraten so unterschiedlich darstellen. Ist die Masse der facebook-Nutzer eher der sehr durchschnittlich Internetaffine, sieht das bereits auf Twitter anders aus. Facebook kann man sozusagen als die BILD-Zeitung des Internets gleichsetzen. Ein Massenprodukt, dass keinerlei sonderlich hohen Anforderungen an den Nutzer stellt. Weder intellektuell, noch hinsichtlich Interaktion und Funktionsweise. Gleichzeitig dient es vorrangig dem Konsumieren von Inhalten und ist bedauerlicherweise zu so etwas wie dem Referenzmedium für diese Zielgruppe geworden. Twitter verlangt dahingegen mehr Aufwand und Aufmerksamkeit (Zeichenbegrenzung, Hashtags, Schlagzeilenformat) und hat daher schon wieder ein ganz anderes Publikum. Instagramm ist dann schon wieder fast schon was exotisches für die Masse - aber ein Spielfeld für die Internetjunkies und -nerds. Und deren Interaktionsrate ist schon immer exorbitant hoch gewesen, weil man ja zumindest up-to-date bleiben muss und Informationen konsumiert, wie ich Kaffee. Sprich: durchgehend.

    Aber selbst wenn man all das mal auseinanderdividiert hat, hilft es dem Forenbetrieb nicht weiter. otto hats ja schon angemerkt - aber es fehlt die synchronisierende 2-Wege-Kommunikation in und aus diesen Plattformen in und aus den Foren. Wie mans betrachtet, beisst sich an dem Punkt die Katze in den Schwanz.
     
    otto gefällt das.
  12. DRaver

    DRaver Moderator Lizenznehmer

    452
    216
    10. Juli 2015
    Wow, muss ich mal testen. Habe ne Gruppe mit 1500 Mitgliedern. Es geht da um Events.
    Dann wäre es ja vielleicht klüger eine Gruppe zu gründen, in der man nur selber posten kann, anstatt eine Page.
    Zumal man da Leute einfach hinzufügen kann.

    Sorry, dass ich da gerade OT bin.
     
    otto gefällt das.
  13. otto

    otto AD Lizenznehmer

    2.736
    1.119
    7. Juli 2015
    Fachinformatiker i.A.
    Leipzig
    Nö, bist nicht OT - das gehört ja zum Thema im Grunde noch voll dazu weil sich das und das Foren sterben ja bedingt ein Stück weit. :like

    Ich hab meine Pages bei FB zum Teil auch zu Gunsten von Gruppen stillgelegt, verweise aber immer wieder auf das Forum wenn es um detailierte Antworten geht und siehe da, ich denke mal 30-50% meiner Gruppen Benutzer konnte ich so im Forum auch wieder sehen/lesen.
     
  14. otto

    otto AD Lizenznehmer

    2.736
    1.119
    7. Juli 2015
    Fachinformatiker i.A.
    Leipzig
    DAS

    ... ist der Punkt. Man kann nur seinen Foren Content nach FB uns co abgeben, aber kaum von dort welchen ins Forum holen. Ein für mich seit Jahren leicht unerträglicher Missstand. :( :nolike
     
  15. Sperber

    Sperber Aktives Mitglied Lizenznehmer

    74
    40
    14. September 2015
    Wenn Du selbst nochmal drüber nachdenkst, wirst Du merken, dass das nicht funktionieren kann - denn dann hast Du ja wieder nur ein statisches Gebilde, weil nur Du posten und keiner diskutieren kann. Oder hab ich das falsch verstanden?
     
  16. DRaver

    DRaver Moderator Lizenznehmer

    452
    216
    10. Juli 2015
    Habe dabei mal im Hinterkopf das auftretende DC Problem.
     
  17. Sperber

    Sperber Aktives Mitglied Lizenznehmer

    74
    40
    14. September 2015
    Solange das SM Medium (z.B. die Fan-Page) auf non-Public gestellt ist, sollte das ja kein Problem sein. Wird ja dann nicht indiziert.
     
    otto gefällt das.
  18. DRaver

    DRaver Moderator Lizenznehmer

    452
    216
    10. Juli 2015
    Wer macht den schon so einen Scheiß?
     
  19. otto

    otto AD Lizenznehmer

    2.736
    1.119
    7. Juli 2015
    Fachinformatiker i.A.
    Leipzig
    Gegenfrage: DC ist ja aber für FB offensichtlich kein Problem?! Wie erklärt sich das? :denk2:
     
  20. DRaver

    DRaver Moderator Lizenznehmer

    452
    216
    10. Juli 2015
    Meine Erfahrung mit externen DC: Der Stärkere gewinnt.

    Ist deine Seite stärker als Facebook?
     
OK Mehr Informationen

Diese Seite verwendet Cookies. Mit Deinem Klick auf OK, stimmst Du dem setzen von Cookies zu. Andernfalls werden keine gesetzt, was die Funktionalität einschränkt.